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Forza10
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Im Jahre 1976 wurden die ersten klinischen Untersuchungen durchgeführt, die den engen Zusammenhang zwischen pharmakologischen Rückständen in vielen Fleischsorten industrieller Herkunft und der Ausbildung zahlreicher pathologischer Erscheinungen bei Hunden und Katzen aufgezeigt haben. In der Zeit zwischen 1976 und 1980 begann ein Team von Tierärzten damit, über 500 klinische Fälle von Haut- und Magen-Darm-Erkrankungen zu untersuchen, wobei ein Zusammenhang zwischen diesen Pathologien und der Verfütterung von Fleisch (Geflügel, Schweinefleisch, Rindfleisch und Truthahnfleisch) aus intensiver Nutztierhaltung festgestellt wurde. Tatsächlich tauchten diese Krankheiten ausschließlich dann auf, wenn die Tiere mit dieser Art von Fleisch gefüttert wurden, aber nicht, wenn sie mit den gleichen Fleischsorten aus bäuerlicher Tierhaltung ernährt wurden.
Zwischen 1980 und 1993 wurden 1.312 weitere klinische Fälle untersucht, die Hauterkrankungen (Juckreiz in genau eingegrenzten Bereichen, Schuppenbefall, Seborrhöe, Erythem, trockene bzw. nässende Ekzeme, Hot spot, Pyodermie, Furunkulose am Anus), Ohrenerkrankungen (andauerndes Kratzen, Ohrmuschel-Ekzeme, chronische Otitis), Magen-Darm-Erkrankungen (übermäßiges Verlangen nach Gras, Brechreiz bei nüchternem Magen, Meteorismus, Flatulenz, chronische Diarrhöe) sowie Erkrankungen der Augen (vermehrte Augenabsonderungen, Augentränen, sichtbare Verstopfung des Tränenkanals, sklerale Injektion, häufig wiederkehrende follikuläre Bindehautentzündung, Lichtscheue und Augenentzündungen) in den unterschiedlichsten Kombinationen aufwiesen. Bei der Untersuchung der neuen Fälle konnten die Beobachtungen der vorangehenden Studien bestätigt werden und die Erkenntnis untermauert werden, dass diese Erkrankungen auf Rückstände im Fleisch aus industrieller Tierhaltung zurückzuführen sind. Tatsächlich führte die Verabreichung eines Futters, das hundertprozentig keine dieser Rückstände enthielt, die Einhaltung einer Ausschlussdiät also, zum Verschwinden der betreffenden Krankheiten. Da es immer schwieriger wird, unbelastetes Fleisch zu finden, fiel die Wahl auf Seefisch, eine leicht verfügbare Proteinquelle frei von eben jenen Schadstoffen. Die Diät bestand darin, auf sämtliche Nahrungsmittel außer Seefisch, Pflanzenöl und Reis zu verzichten. Eine Ausschlussdiät muss 3 wesentliche Eigenschaften haben.
- eine einzige Eiweißquelle - eine einzige Fettquelle - eine einzige Kohlenhydratquelle
Bei Einhalten dieser Diät konnte bei über 85% der untersuchten Tiere ein Abklingen der Symptome innerhalb eines Zeitraums von 1 bis 28 Tagen festgestellt werden. Diese Ergebnisse sind exakt mit denjenigen vergleichbar, die bei Verabreichung von Fleisch aus bäuerlicher Tierhaltung erzielt wurden. Diese Beobachtungen bestärkten die Annahme, dass die Wirksamkeit der Ausschlussdiät nicht so sehr durch eine Veränderung der Proteinquelle oder die Verabreichung einer neuen Proteinquelle bedingt ist, sondern vielmehr auf das Fehlen ganz bestimmter schädlicher Rückstände (Antibiotika bzw. Auxine). Die heftigsten Reaktionen ließen sich bei der Aufnahme von Fetten beobachten, da sich pharmakologische Stoffwechselprodukte bekanntermaßen hauptsächlich im Fettgewebe einlagern. Heute geht man allgemein davon aus, dass Proteinallergien nur einen geringen Anteil der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausmachen. Es ist außerdem klinisch gesehen unmöglich, Krankheiten allergischen Ursprungs (immunologische Erkrankungen) von Erkrankungen durch Unverträglichkeiten (chemisch-physischer Natur) , die um ein Vielfaches häufiger auftreten, zu unterscheiden. Die Tatsache, dass die beschriebenen Krankheiten ohne jegliche Verabreichung von Medikamenten verschwunden sind, bestätigt die Annahme, dass die Keime oder Parasiten, die sich auf lokaler Ebene entwickeln (Malassezia furfur, Pseudomonas, Strepto- und Staphylokokken, Kolibakterien, Pasteurella, usw.) die Folge und nicht die Ursache der betrachteten Erkrankungen sind.
Forza10, die Futtermittelreihe aus Seefisch, entstand aus diesen Erkenntnissen heraus.
Sanypet hat eine ganze Reihe von Trocken- und Nassfuttermitteln mit dem Namen Forza10, entwickelt, das folgendermaßen zusammengesetzt ist:
- die einzige Proteinquelle ist Seefisch - die einzige Kohlenhydratquelle ist Maismehl - die einzige Fettquelle ist Maiskeimöl
Aus diesem Grund kann Forza10 völlig zu Recht als Ausschlussdiät bezeichnet werden und ist eine wertvolle Diagnosehilfe im Alltag eines Tierarztes.
Quelle & Copyright: Forza 10
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